Kritiken

Kritiken

ein paar nette Worte

Lady Macbeth (Macbeth)

  • "Allen voran Alessandra Di Giorgio (Lady Macbeth), die mit ihrem warmen Mezzosopran eine unglaubliche Bandbreite an Emotionen transportiert. In der Cavatine Vieni! T’affreta – Komm! Beeil dich setzt sie die großen Tonsprünge mit einer solchen stimmlichen Perfektion an, daß zwischen Höhe und Tiefe keine Patzer zu hören sind. Jeder Ton wird von ihr mit sehr viel Gefühl ausgesungen, dabei klingen die Spitzentöne strahlend und klar im Fortissimo, ebenso gelingt es ihr, mit ihrer Stimme düster und unheimlich in der Tiefe zu spielen. Ihr schauspielerisches Können beweist sie vor allem im letzten Akt: hier krümmt sie sich am Boden, lacht, weint und baut Schluchzer und Stöhnen in ihren Gesang ein."

    - Operapoint

  • "Nur das Außerordentliche dieser Rolleninterpretation entschuldigt, das Alessandra Di Giorgio erst an zweiter Stelle genannt wird. Als genuiner Mezzo gehört sie zu den nicht wenigen tief gelagerten Sopranen, welche die Lady Macbeth sogar vorzugsweise interpretieren. Prominente Namen der Vergangenheit: Martha Mödl oder auch Astrid Varnay. Dann natürlich die tatsächlich als Mezzos klassifizierten Sängerinnen wie Christa Ludwig, Grace Bumbry, Shirley Verrett, alle freilich mit müheloser Höhe. Von der gloriosen Maria Callas ist erst gar nicht zu reden. Die Alessandra Di Giorgio offeriert zweimal souverän das gefürchtete hohe und meist ausgelassene hohe Des. Auch sonst bezwingt sie ihre horrend schwierige Partie mit Aplomb und Grandeur. Dass „schönes“ Singen bei der Lady alleine nicht ausreicht, hat bereits Verdi betont. Darstellerisch verkrallt sich Alessandra Di Giorgio in ihre Partie ebenso wie ihr Partner. Das intensive Bühnenspiel der beiden ist im Grunde erst der Nährboden für die Inszenierung von TOBIAS HEYDER."

    - Online Merker

  • "Alessandra Di Giorgio war eine imponierende Lady Machbeth und lief in der „Gran Scena del Sonnambulisso“ zu großer Form auf. Den Ausbruch verdrängter Schuldgefühle in dem neurotischen Zwang und vergeblichen Versuch, das Blut von den Händen abzuwaschen, gestaltete sie gesanglich und schauspielerisch mit beklemmender Intensität bis zum eindrucksvoll hingehauchten hohen Des."

    - Operfreund

  • "Radišićs mezzosopran lotet einen riesigen Tonraum aus.Der kling in der Höhe nicht immer schön, sie füttert ihn jedoch mit zunehmender emotionaler Intensität aus- bis in den ergreifenden Bühnentod.... Seine Lady findet in Alessandra Di Giorgio eine ungleich begabtere Schauspielerin, ja im eher gelungenen zweiten Teil des Abends betört sie regelrecht mit einem wunderbaren In-Ihrem-Körper-sein. Nach der Pause ist auch die sängerische Qualität so gut, dass die beiden Hauptdarsteller sich die Bravos des Premierenpublikums redlich verdienten."

    - Aachener Zeitung

  • "Eveneens uit het huisensemble geplukt was de Servische sopraan Alessandra Di Giorgio, die Lady Macbeth vertolkte. Ze ging volledig op in haar rol en wist zowel zingend als acterend een manipulerende, gewetenloze Lady neer te zetten. In de hoogte wel wat schurend, maar voor het overige zeer aangenaam om naar te luisteren. En had Verdi niet ooit opgemerkt dat de Lady niet al te mooi moest zingen om haar karakter beter tot uitdrukking te laten komen? Ook hier had de vertolker haar fysiek mee: een rijzige, slanke vrouw, met op afroep een dreigende, sussende of sexy uitstraling. Goede casting!"

    - Place de L’Opera Holand

Carmen (Carmen)

  • "Und Alessandra Di Giorgio, die in ihrer Mezzo-Partie neue stimmliche Gefilde erarbeitet hat, teils betörend französisch gefärbten, glühenden Ausdruck findet, verkörpert diese zum Untergang Bestimmte mit großer Intensität."

    - Aachener Zeitung, Armin Kaumanns

  • "Alessandra Di Giorgio als Carmen überzeugte in den Momenten, wo die Regie ihr darstellerischen Freiraum gewährt, als blutvolle Heldin mit einem ausdrucksstarken, flexiblen Mezzo, mit dramatischer Wucht, aber auch mit schlanker Leichtigkeit."

    - Online Musik Magazin, Michael Cramer

  • "Alessandra Di Giorgio illustriert alle Nuancen zupackender Erotik, lockender Verführungskunst und den unbändigen Freiheitsdurst mit einer Stimme, in der sich gehaltvolle Fülle mit eleganter Leichtigkeit und einem schönen Legato paart. ...Alessandra Di Giorgio ist die Idealbesetzung in dieser gelungen Inszenierung."

    - Grenzecho net by Sibille Offergeld

  • "Alessandra Di Giorgio gibt die Carmen mit erotischer Stimme und beweist hohe Musikalität. Ihre Habañera ist ein Kabinettstück, wie selten gehört."
    "...von einem glänzend aufgelegtem Ensemble, allen voran Alessandra Di Giorgio als Carmen, kongenial begleitet wird."

    - Klenkes

  • "Alessandra Di Giorgio (Carmen) brilliert in der Rolle der Carmen durch das dunkle Timbre ihres Mezzosoprans. Mit samtener Stimme singt sie die Habanera im ersten Akt piano. Im sotto voce betont sie ihre Rolle der geheimnisvollen Verführerin."

    - Operapoint

  • “... als Carmen überzeugte Radiśić mit hinreißender Dramatik. Ihr "L'amour est un oiseau rebelle" erinnerte an die grosse Maria Callas. Bravo-Rufe aus dem Publikum dankten ihr."

    - Aachener Zeitung

Venus (Tannhäuser)

  • "Wäre das Geschehen auf Wartburg ein Sängerinnenkrieg, ginge der in Aachen wohl zugunsten der Venus der Alessandra Di Giorgio aus. Sie trumpft mit ihrem erotisch irrlichternden Mezzo groß auf, zumal sie als Monroe-Verschnitt auch noch das Glamour-Kostüm des Abends auf ihrer Seite weiß."

    - Opernnetz

  • "Alessandra Di Giorgio verkörpert nicht nur optisch eine veritable Venus, sie bleibt mit ihrem lodernden, dramatischen Mezzosopran der schwierigen Partie auch sanglich nichts schuldig."

    - Der Opernfreund

  • "...bellissima come di dovere, e anche brava, Alessandra Di Giorgio..."

    - Lo Spettacoliere

Brangäne (Tristan Und Isolde)

  • "Nur selten hat man in Aachen ein solch stimmlich grandioses Solisten-Ensemble gehört. Aus dem Haus selbst stammen Alessandra Di Giorgio als Brangäne..."
    "...vokal setzt sie sich mit Ihrem Klangollem Mezzo angenehm von Itens Isolde ab, wunderbar die hohen Aufschwünge in Soprannähe und der pastose Wachtgesang..."

    - Der Opernfreund, Martin Freitag

  • "Alessandra Di Giorgio (Brangäne) sorgt mit ihrem Mezzosopran für die etwas wärmeren Töne. In den tiefen Lagen ist ihre Stimme angenehm schwer, ...hier zeigt sie sich traurig und besorgt über den Ausgang der Affäre mit weicher Stimme."

    - Operapoint

  • "Alessandra Di Giorgio war umwerfend als Brangäne und bewältigte diese gefürchtete Rolle mit ihrem technisch sauberen und warm timbrierten Alt."

    - Klenkes

Eboli (Don Carlos)

  • "Gleich dahinter kommt Sanja Radičić als Eboli mit fulminant auftrumpfendem Mezzosopran vermag sie in den Melismen des Schleierliedes zu gefallen, wie mit fruchtigem Timbre bei "O don fatale" mitzureißen."

    - Der Opernfreund.de, Christoph Zimmermann

  • "Alessandra Di Giorgio ist eine beeindruckende Eboli mit ebenmäßigem, zu Auswüchsen sich aufschwingem Mezzo - toll!"

    - Theater Pur

  • "...Eboli unterläuft nach ihrer großen, von Alessandra Di Giorgio großartig gesungenen Arie ein divenhafter Abgang."

    - Die Deutsche Bühne

  • "Alessandra Di Giorgio, eine Serbin, ergänzt als mezzoflammende Eboli das Ensemble ausgesprochen positiv."

    - Online Merker

  • "...Sie macht das toll, auch musikalisch mitreißend..."

    - Aachener Zeitung

Polinesso (Ariodante)

  • "Alessandra Di Giorgio als Polinesso als schurkischer Gegenspieler eines geradezu lebensuntauglichen Königs imponiert in schwarzem Leder optisch, darstellerisch und mit starkem, wohl-timbriertem Alt (“wenn mein Betrug Erfolg hat, werde ich die Tugend immer verachten“)."

    - IOCO, Viktor Jarosch

  • "Alessandra Di Giorgio, ganz in „böses“ Schwarz gekleidet, charakterisiert ihn mit kraftvoller und doch agiler Stimme; überlegen und mit süffisant-sinistrer Darstellung."

    - Online Merker, Christoph Zimmermann

  • "Und Bösewicht Polinesso ist nicht nur in Alessandra Di Giorgio Kehle gut aufgehoben – die Mezzosopranistin strotzt geradezu vor Fiesheit."

    - Aachener Zeitung, Armin Kaumanns

  • "Alessandra Di Giorgio verfügt als Polinesso über eine dunkel-timbrierte Mittellage, die wunderbar zu dem schurkenhaften Charakter der Figur passt."

    - Online Muskim Magazin, Thomas Molke

Hexe (Hänsel Und Gretel)

  • "Ganz überbordend spiel- und singfreudig zeigt sich Alessandra Di Giorgio, die als Knusperhexe eine Verwandlung vom schrill-prallen Knallbonbon zur zotteligen Vettel, die auf dem Backtisch tanzt, vollzieht. Und dafür prompt einen Sonderapplaus erhält."

    - Aachener Zeitungen, Armin Kaumanns

  • "...eine zunächst coole, leicht durchgeknallte, farbig kostümierte, nie aggressiv wirkende Knusperhexe (Alessandra Di Giorgio), welche mit weichem, sicherem Mezzo neben und auf dem Backtisch anmutige Tanzeinlagen vollführt."

    - IOCO, Viktor Jarosch

  • "Alessandra Di Giorgio, bereits eine betörende Carmen, gibt eine spielerisch und sängerisch spitze aufgelegte Hexe und kassiert Extrabeifall."

    - Klenkes

Ulrica (Un Ballo In Mascera)

  • "Ebenfalls erwähnt sei Alessandra Di Giorgio Partie als Ulrica, mit der sie ihr Debut in Aachen gibt. Ihr Mezzosopran zeigt sehr viele Nuancen: in der Tiefe klingt er sehr profund, in der Höhe warm und voluminös, dabei läßt sie ihre Stimme nach oben dramatisch anschwellen."

    - Operapoint

  • "Viel Applaus, sogar etliche Bravi heimste die neue Mezzosopranistin Alessandra Di Giorgio ein, die als Ulrica äußert ansehnlich auftritt."

    - Kultur, Aachen

Jezi Baba (Rusalka)

  • "Nicht nur optisch, im knallengen, knallroten Minikleid, hat Alessandra Di Giorgio als Hexe einen großen Abend, auch ihr Mezzo lässt kaum Wünsche offen."

    - Aachener Zeitung, Armin Kaumanns